Marc-Uwe Kling Kabarettpreisträger 2009

Bereits 1981 begann ich meine Arbeit mit der Videokamera im Rahmen meines Studiums am Institut für Soziologie der Freien Universität Berlin. Insidern dürfte diese Berliner- Weizäcker- Bürgermeister- Ära noch gut als "Hausbesetzer-Zeit" in Erinnerung sein. Durch die Unterstützung einzelner Professoren, aber vor allem eines Teils der wissenschaftlichen Mitarbeiter unterschiedlichster Fachbereiche, entstand so etwas wie "die soziologische Praxis".
Eine gesellschaftspolitisch explosive Mischung.
Außenpolitisch: Höhepunkt des "Kalten Krieges"
NATO Nachrüstungs-Doppelbeschluss und Höhepunkt der Friedensbewegung in Deutschland(West). Ronald Reagen wird als erster Schauspieler zum Präsidenten der USA gewählt. Papst Johannes Paul der II, (Ein Pole verändert die weltpolitische Lage. Wie die Öffentlichkeit aber erst 2006 nach dessen Tot erfährt) Gemeinsam mit der CIA unterstützten sie die Arbeiterbewegung um Walessa. (später wird dieser polnischer Präsident).
Innenpolitisch: Der sozial-liberalen Koalition von Willi Brandt folgt Helmut Schmidt. Nach dem "Öl- Schock" 1974 kriselt die deutsche Wirtschaft. Steigende Arbeitsloszahlen bringen soziale Errungenschaften an den Rand der Finanzierbarkeit. Helmut Kohl und seiner Politik gelinkt es mit der "geistig moralischen Wende" 1982 eine ganze Generation über 16 Jahre zu prägen.
Eine gesellschaftspolitisch explosive Mischung.
Außenpolitisch: Höhepunkt des "Kalten Krieges"
NATO Nachrüstungs-Doppelbeschluss und Höhepunkt der Friedensbewegung in Deutschland(West). Ronald Reagen wird als erster Schauspieler zum Präsidenten der USA gewählt. Papst Johannes Paul der II, (Ein Pole verändert die weltpolitische Lage. Wie die Öffentlichkeit aber erst 2006 nach dessen Tot erfährt) Gemeinsam mit der CIA unterstützten sie die Arbeiterbewegung um Walessa. (später wird dieser polnischer Präsident).
Innenpolitisch: Der sozial-liberalen Koalition von Willi Brandt folgt Helmut Schmidt. Nach dem "Öl- Schock" 1974 kriselt die deutsche Wirtschaft. Steigende Arbeitsloszahlen bringen soziale Errungenschaften an den Rand der Finanzierbarkeit. Helmut Kohl und seiner Politik gelinkt es mit der "geistig moralischen Wende" 1982 eine ganze Generation über 16 Jahre zu prägen.
Die Rote Arme Fraktion (RAF) der 70-ger ist seit dem "heißen Herbst" tot oder sitzt hinter Gittern und hofft nach 25 Jahren Gefängnis auf Gnade. Die Roten Zellen (RZ) führen ihren Kampf weiter. In Berlin hat die Kahlschlagsanierung der späten sechziger und siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts zur Folge, dass in "Westberlin" Häuser systematisch entmietet werden. Den entstandenen Leerstand nutzten vor allem junge Menschen als kostenlosen Wohnraum. Sehr zum Verdruss der Immobilienbesitzer, spekulierten diese doch darauf einen guten Augenblick abzupassen wieder Subvention, ohne die Berlin zu dieser Zeit sehr schnell am Ende gewesen wäre, "abzukassieren".
Die Betrachtungsweisen dieser realpolitischen Situationen gingen von der "Frankfurter Schule" über Adorno, Marx, Hegel, Foucault, Adam Smith und anderen.
Agnoly, ein linker italienischer Maschinenstürmertheoretiker mit einer C4 Professur bei den Politologen an der Freien Universität, hält Vorlesungen zur politischen Rechtfertigung von Straßenkämpfen. Ein Geheimtipp unter Hausbesetzern und "streetfightern".
Die Betrachtungsweisen dieser realpolitischen Situationen gingen von der "Frankfurter Schule" über Adorno, Marx, Hegel, Foucault, Adam Smith und anderen.
Agnoly, ein linker italienischer Maschinenstürmertheoretiker mit einer C4 Professur bei den Politologen an der Freien Universität, hält Vorlesungen zur politischen Rechtfertigung von Straßenkämpfen. Ein Geheimtipp unter Hausbesetzern und "streetfightern".
Spätestens nach täglichen Berichterstattungen über gewaltsame Auseinandersetzungen, bis hin zu Plünderungen und Brandstiftungen in "ESSO36", griffen die "westdeutschen" Medien das Thema auf. Für den Deutschen Fernsehfunk der DDR (DFF) war dies Anlass tendenziös über die kapitalistischen Fehlentwicklungen zu berichten. Zu hoch Zeiten waren in Berlin täglich die "Abendschau" (West), "aktuelle Kamera" (Ost) zwei Fernseh-Realitäten und die eigene Erinnerung vom Vortag Alltag.
Diese Umstände und die anfangs bescheidenen technischen audiovisuellen Mittel der Universität, waren für mich das Übungsfeld und eine Grundlage meiner Kommunikations- soziologischen Tätigkeit. So gewann ich neben den theoretischen Hintergründen einen praktischen Einstig in die Video- und TV-Technik. Das freie Filmen oder nur Fotografieren waren damals auf beiden Seiten der Barrikaden nicht besonders beliebt.
Das Thema meiner Diplomarbeit (Die Professionalisierung und Kommerzialisierung des Sports im Fernsehen) war eine logische Folge der Ergebnisse meiner Sport-Studien in Kombination mit meinen sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen.
Mein Einstig in die journalistische Praxis begann 1987 beim "Stadtmagazin" am Offenen Kanal Berlin. Ein monatlich ausgestrahltes 45-minütiges TV- Magazin, gemacht von Amateuren, aber nicht amateurhaft. Hieraus entwickelte sich die Redaktion "citro". Zwischen 1989 und 1991 wurde regelmäßig das kulturell/politische Magazin produziert und 14-tägig in im OKB ausgestrahlt. Neben regelmäßigen TV-Beiträgen entstanden in dieser Zeit Videofilme zum Thema Ökologische Stadterneuerung und dann nach 1989 Filme über die Umgestaltung des Regierungsviertels. Somit lag es 1990 nahe, dass erste Feature "Olympische Spiele 2000 Berlin" für den damals noch existierenden Sender RIAS TV zu produzieren. >>>> television
Neben den Fernsehproduktion entstanden bis heute zahlreiche Videofilme, Videoclips, Werbespots, Industriefilme unterschiedlichster Längen und Inhalte. Auf eine detaillierte Auflistung wird hier bewusst verzichtet. Mit der Einführung der digitalen Video und TV- Technik änderten sich auch die Verarbeitungs- und Einsatzmöglichkeiten. Internet, Web-TV und DVD erobern seit dem die Büroräume und Wohnzimmer.
Diese Umstände und die anfangs bescheidenen technischen audiovisuellen Mittel der Universität, waren für mich das Übungsfeld und eine Grundlage meiner Kommunikations- soziologischen Tätigkeit. So gewann ich neben den theoretischen Hintergründen einen praktischen Einstig in die Video- und TV-Technik. Das freie Filmen oder nur Fotografieren waren damals auf beiden Seiten der Barrikaden nicht besonders beliebt.
Das Thema meiner Diplomarbeit (Die Professionalisierung und Kommerzialisierung des Sports im Fernsehen) war eine logische Folge der Ergebnisse meiner Sport-Studien in Kombination mit meinen sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen.
Mein Einstig in die journalistische Praxis begann 1987 beim "Stadtmagazin" am Offenen Kanal Berlin. Ein monatlich ausgestrahltes 45-minütiges TV- Magazin, gemacht von Amateuren, aber nicht amateurhaft. Hieraus entwickelte sich die Redaktion "citro". Zwischen 1989 und 1991 wurde regelmäßig das kulturell/politische Magazin produziert und 14-tägig in im OKB ausgestrahlt. Neben regelmäßigen TV-Beiträgen entstanden in dieser Zeit Videofilme zum Thema Ökologische Stadterneuerung und dann nach 1989 Filme über die Umgestaltung des Regierungsviertels. Somit lag es 1990 nahe, dass erste Feature "Olympische Spiele 2000 Berlin" für den damals noch existierenden Sender RIAS TV zu produzieren. >>>> television
Neben den Fernsehproduktion entstanden bis heute zahlreiche Videofilme, Videoclips, Werbespots, Industriefilme unterschiedlichster Längen und Inhalte. Auf eine detaillierte Auflistung wird hier bewusst verzichtet. Mit der Einführung der digitalen Video und TV- Technik änderten sich auch die Verarbeitungs- und Einsatzmöglichkeiten. Internet, Web-TV und DVD erobern seit dem die Büroräume und Wohnzimmer.